The Strength of Weak Ties

Wohl eine der berühmtesten Studien zum Thema Social Networks ist jene von Mark Granovetter aus dem Jahre 1973.

Da ein großer Teil an Jobs über persönliche Kontakte vergeben werden, untersuchte er diese Prozedur.

Die wichtigste Aussage dieser Forschung war: Tipps und Empfehlungen über interessante Jobs bekommt man viel häufiger über schwache Verbindungen, nicht über die starken.

Warum? Weil die starken Verbindungen jedes Akteurs untereinander meist sehr stark verlinkt sind (als redundant sind). Diese bilden also kleine soziale Cluster, über die kaum neue Informationen weitergegeben werden. Schwache Verbindungen dagegen verkehren eigentlich in ganz anderen Kreisen, und können dem Akteur somit neue, wertvolle Informationen weitergeben.

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